Slow Fashion war für mich zuerst nur ein Begriff, mit dem ich nicht viel anfangen konnte. Was bedeutet dies überhaupt? In der letzten Zeit sind mir dazu besonders 6 ausschlaggebende Dinge aufgefallen, die mir geholfen haben, mich frei, wohl und glücklich zu fühlen – tolle und ganz Individuelle Outfits inklusive.

 

  1.      Aussortieren, aussortieren, aussortieren!

Du hast das Gefühl der Kleiderschrank ist voll, aber es gibt nicht schönes zum anziehen? Dann schmeiß alle alten Teile raus,  die du schon viel zu lange nicht mehr angezogen hast (eigentlich gibt es dafür auch immer einen Grund). Packe eine große Kiste (oder zwei, oder drei) und veranstalte entweder einen kleinen eigenen Flohmarkt oder bring alles direkt zu einer guten Anlaufstelle für Kleiderspenden. In Düsseldorf hat sich das Fairhaus zum Beispiel sehr gefreut. Dieser Schritt war für mich sehr befreiend, weil nur noch die Kleidungsstücke in meinem Schrank hängen, die mir wirklich wichtig sind.

  1.      JA, es gibt coole Fair Trade Marken

Auch wenn viele nachhaltige Marken ein eingestaubtes Öko-Image haben, gibt es mittlerweile einige tolle und besonders schöne Optionen. In den Online Shops Avocadostore.de oder almasanta.com hat man die Möglichkeit spannende neue Labels kennenzulernen. Bis jetzt bin ich sehr angetan von Armed Angels, Wunderwerk, Asos Made in Kenya (jaa richtig gehört, Asos!), Folk Days, Hessnatur oder auch Veja. Ich musste aber auch lernen, dass man nicht erwarten kann, die gleichen Trends von Zara & H&M dort zu finden. Eine weitere Auswahl meiner Lieblingslabels und Shops findet hier nochmal zusammengefasst

  1.      Brauchst du das wirklich? Eine der wichtigsten Fragen beim Slow Fashion Trend

Falls du auf einen der Links geklickt hast, wirst du dich wahrscheinlich auch über die hohen Preise erschrocken haben. Deswegen sollte man sich immer fragen, ob und was man gerade wirklich braucht, denn anders ist dieser Lebensstil nicht zu finanzieren. Es gibt aber auch einen schöner Nebeneffekt: Du freust dich nachher um so mehr über die neue Errungenschaft 🙂

  1.      Neu kombiniert ist fast wie neu gekauft – Slow Fashion ist das neue Fast Fashion

Wenn ich mir jetzt überlege, ein neues Kleidungsstück zuzulegen, frage ich mich immer zuerst zu was es kombinierbar ist. Schöne Basics spielen hierbei eine sehr zentrale Rolle, denn diese lassen sich gut zu aufregenden Eye Catchern kombinieren.

  1.      Ein Herz für Flohmärkte, Second Hand Läden & Co.

Die meisten Fairtrade Marken bieten nicht die ausgefallensten Designs und Schnitte, deswegen freue ich mich immer mehr auf Flohmärkten und in Second Hand Läden zu stöbern. Die meisten Lieblingsstücke in meinem Kleiderschrank sind eh vintage, da mich dies auch schon vor meinem Wandel magisch angezogen hat. Also, packe deinen Jutebeutel und genieße die schönen Sommertage auf einen der vielen Flohmärkte.

  1.     Nicht zu streng mit dir sein

Man kann nicht von heute auf morgen seinen Kleiderschrank mit nachhaltiger Kleidung austauschen. Man kann auch nicht immer am neuen Zara Schaufenster vorbeilaufen. Sei besonders am Anfang nicht zu streng mit dir, die Umstellung ist doch größer als man denkt. Irgendwann wirst du dein persönliches Maß finden… und auch wenn du dich nur entscheidest mehr Acht auf den Konsum zu geben. Jeder Schritt ist ein Schritt in die richtige Richtung. 🙂