Nach einem aufregenden Sommerpause und vielen Abenteuern bin ich wieder im Alltag angekommen. Ich habe auf dem Juicy Beats Festival getanzt, ich war in Thailand, habe gerettete Elefanten gestreichelt, mit bunten Fischen getaucht, am Strand gelegen und gelesen. Ich war in der Heimat auf dem Dorf, bin durch die ruhigen Felder und Wiesen gejoggt und habe viel Zeit mit meiner Familie verbracht. Wir haben auf tollen Hochzeiten getanzt und meinen 22. Geburtstag am Meer verbracht. Und das alles nur in einem Monat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich bin froh und dankbar, dass ich all solche Momente erleben darf. Auch wenn nicht alles immer nach Plan läuft und man manchmal ein paar Nächte in abgelegenen Krankenhäusern oder in Flughäfen verbringen muss konnte ich doch wieder viel Energie tanken um mich in Arbeit, neue Pläne und Master-Bewerbungen zu stürzen.

 

Das Fest der Liebe in Fair Fashion?

Den Sommer über begleiteten mich auch zwei Fair Fashion Struggles. Zum einen war ich wirklich unfassbar lange auf der Suche nach einem eleganten Kleid, dass ich auf eine Hochzeit anziehen konnte. Zwischen exorbitant teuren Boutique Kleidern und causal Freizeit Kleidern gab es für mich keine faire Alternative. Durch Zufall bin ich in Berlin in einen kleinen Second Hand Laden gestolpert und habe mein absolutes Lieblings Slow Fashion Kleid gefunden. Das Seidenkleid stammt wahrscheinlich aus den 70s und ist nicht nur unfassbar luftig und angenehm zu tragen, sondern hat das besondere Etwas. Zusammen mit den Sandaletten von Paul Green konnte ich die Nacht durchtanzen! Es ist schade, dass es in dem Bereich noch keine bezahlbare faire Alternative gibt, denn so etwas spezielles im Second Hand Bereich zu suchen benötigt viel Zeit und eine besonders große Prise Glück.

 

 

Fair Fashion oder Made in Europe?

Außerdem war ich auf der Suche nach einer neuen Handtasche, die mich Tagtäglich begleiten kann. Die bekannten fairen Taschenmarken waren mir alle ein wenig zu langweilig oder wie auch oben leider zu teuer. Als Studierende 300 EUR für eine Tasche auszugeben ist nicht ganz so einfach. Auch hier habe ich lange gesucht und in einem kleinen Taschenladen diese Lieblingsstück gefunden. Sie ist leider nicht Fairtrade besiegelt, jedoch wurde sie komplett in Europa hergestellt von einem kleinen italienischen Label. Außerdem kann ich die Träger nach belieben wechseln, und somit ist sie wirklich für jeden Anlass geeignet. Manchmal mache ich Kompromisse, wenn ich weiß, dass dieses Accessoire mich lange begleiten wird und mich bei jedem Tragen glücklich macht. Wie seht ihr das?